• Jahr: 2015
  • Entwicklerstudio: Tomorrow Corporation
  • Plattform: Windows, Mac, Linux, Android, iOS, Nintendo Switch, Wii U
  • Geeignet für: Sekundarstufe I (ab Klasse 7)
  • Fachbezug: Informatik, Mathematik

In den etwa 40 Levels des Spiels ist der Spielende dazu aufgefordert, seinen Charakter mithilfe einfacher Befehle eine bestimmte Aufgabe erfüllen zu lassen. Die Spielwelt ist als Büro gestaltet, der Spielende blickt von der Vogelperspektive auf die Situation. Zur Lösung der Aufgabe erhält der Spieler auf einem Fließband einige Blöcke mit Zahlen oder Werten, die er auf eine bestimmte Weise verändern muss, z.B. muss er jeweils zwei Zahlen addieren. Die veränderten Werte müssen am Ende auf ein anderes Fließband gelegt werden.
In den zunehmend komplexer werdenden Levels des Spiels erhält der Spieler immer mehr Befehle, die er seinen Charakter ausführen lassen kann. Am Ende jedes Levels erhält der Spieler Rückmeldung darüber, wie effizient sein Programm ist, d.h. wie viele Befehle / Schritte er genutzt hat und mit vielen weniger die Ausführung der Aufgabe möglich gewesen wäre.

Mithilfe von Human Resource Machine können Schülerinnen und Schüler erste Erfahrungen mit dem Programmieren sammeln, die Bewegungen des Spielercharakters zwischen Dateneingang und –ausgang entsprechen den einzelnen Befehlen einer Programmiersprache. Ein Programm, das sonst nur in der Form eines Textes vorliegt wird auf diese Weise visualisiert. Der besondere Reiz des Spieles liegt vor allem darin, dass Fehler sich unmittelbar darin zeigen, dass der Spielercharakter eine falsche Bewegung ausführt, sodass der Spieler erkennen kann, an welcher Stelle der Befehlskette eine Korrektur vorgenommen werden muss. Auf diese Weise motiviert das Spiel dazu, die entdeckten Fehler zu beheben.

Das Spiel ist sowohl für starke als auch für schwache Schülerinnen und Schüler geeignet. Während sich die stärkeren Schülerinnen und Schüler damit beschäftigen können, ihre Programme effizienter zu machen und so wenig Befehle wie möglich zu verwenden, können die Schwächeren sehen, wo ihre Fehler liegen und diese durch Versuch und Irrtum zu beheben.